DAS MAGAZIN FÜR URBANE SEILBAHNEN

Georgien:


Nichts für Feiglinge

In die kleine gebirgige Stadt Tschiatura wurde über Jahrzehnte stark investiert. In den 50er Jahren errichteten sie sogar ein ganzes Netz aus 26 Gondelbahnen, die teilweise noch heute in Betrieb sind. Einige davon bringen die Minenarbeiter zu ihren Arbeitsplätzen. Auch für den Abtransport des Erzes werden Seilbahnen verwendet, zur Blütezeit der Stadt sollen mehr als 100 Transportgondelbahnen verwendet worden sein. Obwohl in letzter Zeit kein Unfall bekannt geworden ist, werden die Kabinen von den Einheimischen auch "Metallene Särge" genannt. 

Die Konstruktion verbindet einige Teile der Stadt und sie stellt auch für viele den einzigen Weg zur Arbeit, oder Stadt da. Man sollte bei der Beuzung aber unbedingt schwindelfrei sein.