DAS MAGAZIN FÜR URBANE SEILBAHNEN
Hin und Her am Zürichsee

Eigentlich wurde der Plan für eine Seilbahn über den Zürichsee durch einen Gerichtsbeschluss vorerst gestoppt. Doch die Initiatoren der ZKB lassen sich davon nicht beeindrucken und haben angekündigt den Streit, um die ZüriBahn vor die nächsthöhere Instanz zu tragen.

Man habe das Urteil vom Dezember geprüft, hieß es von Seiten der Seilbahnplaner der ZKB. Das Baurekursgericht hatte zwei wesentliche Punkte bemängelt: Zum einen sei der Seilbahnplan nicht genügend demokratisch legitimiert. Dafür fehle ein Eintrag im kantonalen Richtplan. Zum anderen betonte das Gericht den «besonderen Schutz» des Sees.

Die konkreten Kritikpunkte des Gerichts weist Martin Scholl, Geschäftsführer der ZKB zurück: „Nach unseren Abklärungen sind wir der Meinung, dass es keinen Eintrag im kantonalen Richtplan braucht und das Projekt genügend legitimiert ist.“ Außerdem, so zitiert der „Tages-Anzeiger“ den CEO, dürfe man das Seebecken nicht nur als Naturerholungsgebiet betrachten. Der See biete hohe Erlebnisvielfalt – und: „Die Züribahn passt da gut hinein“.

Ob die viel diskutierte Seilbahn nun endgültig abgewiesen wurde oder doch noch verwirklicht werden kann, wird sich in den nächsten Wochen herausstellen.