DAS MAGAZIN FÜR URBANE SEILBAHNEN

Die Seilbahn in New York


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Ob USA, Ägypten, Peru oder Algerien – POMA betreibt tagtäglich zahlreiche Anlagen für seine Kunden weltweit. Aufgrund entsprechender Nachfrage, rekrutiert, trainiert und setzt POMA Teams ein, die sich zu 100 Prozent dem Betrieb und der Wartung der Anlagen widmen. Deswegen setzt POMA auf eine klare Instandhaltungspolitik, die den spezifischen Bedingungen, unter denen die Anlagen betrieben werden, am besten gerecht wird. POMA führt im Namen all seiner Kunden die neuesten und effizientesten Betriebsmittel ein (CMMS, digitales Betriebstagebuch, permanente Schwingenüberwachung).

Jedes Jahr investiert POMA kräftig, um eine kontinuierliche Innovation in der Betriebs- und Wartungsabteilung sowie eine hohe Servicequalität für seine Kunden zu gewährleisten.

Die neue Roosevelt Island Seilbahn stammt von POMA


2008 bewarb sich POMA erfolgreich um den Wiederaufbau der berühmten roten Seilbahn von Roosevelt Island in New York. Die Firma sicherte sich zudem einen Vertrag für den Betrieb und die Wartung der Anlage für die nächsten sechs Jahre. Die Renovierung dauerte neun Monate. Um 11 Uhr morgens, am Dienstag den 30. November 2010, feierte die Stadt New York die Eröffnung ihrer neuen städtischen Luftseilbahn: Die Roosevelt Island Seilbahn.

 

POMA erdachte und designte ein städtisches Transportsystem mit weltweit kaum erreichter Technologie. Die 960 Meter lange Seilbahn verbindet Roosevelt Island mit Manhattan in nur wenigen Minuten. Jede Kabine hat Platz für 110 Passagiere (109 Passagiere und einen Kabinenführer). Die Anlage ermöglicht einen Transport von 1.200 Passagieren pro Stunde in beiden Richtungen. Die Roosevelt Seilbahn ist eine Ikone der Stadt und transportiert seine Passagiere über den East River in großen komfortablen Kabinen.

 

Deren große Erkerfenster erlauben einen unvergesslichen Panoramablick auf die Skyline Manhattans. Die Seilbahn ist 365 Tage im Jahr und 20 Stunden täglich geöffnet. Immer mehr Passagiere nutzen sie jedes Jahr, die Anzahl der Passagier ist um 40 Prozent gestiegen. Zurzeit nutzen 2,7 Millionen Passagiere jährlich die Seilbahn.

Die Einsatzfähigkeit liegt seit den letzten sieben Jahren bei über 99,25 Prozent

Die Stichworte für diese einzigartige Anlage sind Innovation, Einsatzfähigkeit, Flexibilität und Sicherheit. Seit der Wiederanstellung 2010 sind die POMA-Teams verantwortlich für die Wartung und den täglichen Betrieb. Aufgrund der Technologie und dem Einsatz der POMA-Teams in New York besitzt die Roosevelt Island Seilbahn eine Betriebsverfügbarkeit von über 99,25 Prozent.

Roosevelt Island Tram


  • Länge: 965 M

  • HöhenuntErschied: 18,25 M

  • Fahrgeschwindigkeit: 8 m/s

  • Fahrtzeit: Ca. 3 MinuteN

  • Anzahl der Kabinen: Zwei ständig

     im Betrieb
  • Kapazität der Kabinen: 110 P.

  • Förderleistung
  • in Jede Richtung: 1.200 P/h

In den letzten sieben Betriebsjahren kam es an keinem einzigen Tag zu einer Betriebsunterbrechung aufgrund eines Ausfalls oder einer Reparatur. Die Roosevelt Island Seilbahn steht 365 Tage im Jahr zur Verfügung und transportiert Berufspendler genauso wie Touristen, welche die Manhattan Halbinsel besuchen. Am 27. August 2011, als die Stadt von Hurrikan Irene getroffen wurde und am 29. Oktober, als der tropische Sturm Sandy vorbeizog, war die Seilbahn für die Öffentlichkeit nur wenige Stunden lang gesperrt.

 

In jedem dieser Fälle war es das letzte der Transportsysteme welches seine Aktivitäten einstellte, während alle anderen öffentlichen Transportsysteme New Yorks bereits geschlossen waren (Flughäfen, U-Bahn und Busse).

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Aufgrund des Know-hows der Teams, welche ausgebildet wurden um mit diesen extremen Bedingungen umzugehen, war die Seilbahn in jedem dieser Fälle der erste Service, welcher wenigen Stunden nach den Naturkatastrophen den Betrieb wiederaufgenommen hatte.

Extra weite Bahnen gegen starke Winde


Um mit den in diesem Teil von New York häufig auftretenden heftigen Winden zurechtzukommen, hat POMA zudem ein innovatives Seilbahntransportsystem mit extra weiten Bahnen entwickelt. Die zwei Tragseile sind 4,2 Meter voneinander entfernt. Dank dieser Konstruktion bleiben die Kabinen der Roosevelt Island Luftseilbahn trotz heftiger Winde stabil.

 

Die Kabinen bewegen sich mit einer Geschwindigkeit von bis zu acht Metern pro Sekunde deutlich schneller als das alte System mit fünf Metern pro Sekunde.Zusätzlich erreichen und verlassen die Kabinen die Stationen schneller, komfortabler und leiser. Das Beispiel New York zeigt: Während neue Betreiber von urbanen Seilbahnen häufig zum allerersten Mal auf solche Einsatz- und Wartungsanforderungen treffen, bietet POMA dank seiner Expertise und seiner gut ausgebildeten Teams exzellente Einsatzfähigkeit bei minimalen Wartungs- und Betriebskosten.Denn POMA vertraut auf zwei Schlüsselfaktoren: sein Engineering und seine Arbeitskraft.

Über POMA


Mit über 8.000 weltweit gebauten Anlagen ist die POMA-Gruppe ein führendes Unternehmen in der Seilbahnbranche. Auf der ganzen Welt hat POMA bereits sein Fachwissen und seine Expertise in den unterschiedlichsten Bereichen unter Beweis gestellt: Urban, Schnee, Tourismus, Entertainment, Wissenschaft und Industrie. Der Umsatz von POMA liegt derzeit bei 343,15 Millionen Euro.POMA beschäftigt weltweit insgesamt 1.058 Menschen, davon allein 630 in Frankreich.

Exklusive Technologie von POMA: Das zweifach-unabhängige Liniensystem


In der Seilbahn in New York ist eine der fortschrittlichsten städtische Seilbahntechnologien integriert. Um die notwendigen Sicherheits- und Einsatzfähigkeitsanforderungen für einen optimalen Service erfüllen zu können, entwickelte POMA ein hochmodernes Doppelspursystem, mit dem jedes Fahrzeug unabhängig voneinander bedient werden kann.

 

Der Grund: Jedes Fahrzeug wird von einem komplett separaten System mit Motoren, Elektronik und Förderseilen betrieben. Jede Kabine kann sich in beide Richtungen bewegen, unabhängig vom Standort und der Fahrtrichtung der anderen Kabine. Dieses innovative Transportsystem gewährleistet ein Optimum an Flexibilität und Transfergeschwindigkeit. Zusammengefasst: Falls ein technisches Problem auftritt oder eine der Kabinen aufgrund einer planmäßigen Wartung ausfällt, so ist die andere Kabine weiterhin in Betrieb. Die Anlage muss demnach niemals komplett stillgelegt werden.